| Ein weiterer Zufall ist, daß die Distanz Erde - Mond
ebenfalls nach dieser Zeit fast dieselbe ist:
Der Mond umkreist die Erde auf einer Ellipsenbahn und
durchläuft den erdnächsten Punkt alle
27,55455 Tage ("anomalistischer Monat").
239 solcher Monate ergeben 6585,54 Tage.
Der Abstand zwischen dem Mond und der Erde entscheidet darüber,
ob eine Sonnenfinsternis total oder ringförmig ausfällt.
Die geringe Differenz von 0,32 Tagen bewirkt, daß die Erde nach 18 Jahren 10 Tagen, wenn die Finsternis wiederkehrt, nicht dieselbe Seite der Sonne und dem Mond zuwendet. Die Finsternis findet deshalb jedesmal knapp 8 Stunden später, also 120 Grad weiter westlich statt. |
| Da die verschiedenen Perioden nicht exakt gleich sind, wiederholen sich die Finsternisse im Saroszyklus nicht unbegrenzt. Ein vollständiger Saros dauert in der Regel ungefähr 1200 Jahre und beinhaltet zwischen 68 und 75 Sonnenfinsternisse. Er beginnt mit einer Reihe von partiellen Finsternissen in einem der Polgebiete, d.h. der Kernschatten des Mondes verfehlt noch die Erdoberfläche. Danach entwickelt sich eine Folge von totalen oder ringfärmigen Finsternissen, die sich nach und nach zum entgegengesetzten Pol verlagern, wo schließlich die letzten Finsternisse des Saroszyklus wieder als partielle auftreten. Die Position des Knotens hat sich dann von der Neumondphase soweit verschoben (Differenz von 0,0361 Tagen), daß die Bedingungen für eine Finsternis nicht mehr gegeben sind. | |
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Berühmte Finsternisse in der Geschichte |
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Entstehung von Finsternissen |
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Der Saros-Zyklus |
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Die Sonnenfinsternis am 29.03.2006 |
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