| Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond bei seinem Umlauf um die Erde vor die Sonne tritt. Dies beinhaltet schon zwei zu erfüllende Bedingungen: | |
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| In der Regel sind diese Voraussetzungen zweimal im Jahr erfüllt. Weiterhin sind auch die Abstände Sonne-Erde und Erde-Mond zu beachten, wenn man die Art der Finsternis bestimmen will: Es gibt die partielle, die ringförmige und die totale Sonnenfinsternis. | |
| Eine Mondfinsternis ist geschichtlich sehr viel später verstanden worden als eine Sonnenfinsternis, obwohl qualitativ die gleichen Bedingungen vorherrschen: | |
| Die Sonne, die Erde und der Mond müssen auf einer Linie stehen. Dieser Fall tritt bei Vollmond ein, und wenn der Trabant sich im Bahnknoten mit der Ekliptik befindet. Die Winkeltoleranz beträgt 0°40' in ekliptikaler Breite und 4°30' in der Länge. Es kann dabei zu partiellen oder totalen Mondfinsternissen kommen; ringförmige Mondfinsternisse gibt es nicht, da der Erdschatten deutlich weiter in den Raum reicht (217 Erdradien) als die maximale Mondentfernung (60 Erdradien). | |
| Daß es überhaupt zu totalen Sonnenfinsternissen kommen kann, beruht auf einem glücklichen Zufall der Natur: Die Mondscheibe erscheint von der Erde aus etwa gleich groß wie die Sonnenscheibe: Die Sonne ist zwar ungefähr 400-mal so groß wie der Mond, aber sie ist auch etwa 400-mal so weit von der Erde entfernt. |
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| Wenn man bedenkt, daß sich der Mond im Laufe von Jahrmillionen von der Erde entfernt (Verlust des Drehimpulses durch die Gezeitenreibung), so wird sein Schattenkegel irgendwann die Erdoberfläche nicht mehr berühren. Totale Sonnenfinsternisse wird es dann nicht mehr geben, nur noch ringförmige. |
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Berühmte Finsternisse in der Geschichte |
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Entstehung von Finsternissen |
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Der Saros-Zyklus |
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Die Sonnenfinsternis am 29.03.2006 |
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